Inhalt:

Geseke - Milke ( - Steinhausen - Büren )

 

Startseite

Triebfahrzeuge:
Ellok
Baureihe 150
Taurus 182

Baureihe 189
Diesel Tfz
Baureihe 218
Baureihe 517 

dispolok

Strecken:
ex KBS 249 Scherfede - Holzminden
 ex KBS 249 Abbruch
Hameln Klüt
ex KBS 238f Geseke - Steinhausen
................

Technik:
Hydrodynamische Kraftübertragung
Busseite
Tunnelseite

Stellwerk
Neuenheerse
Bonenburg
Lamerden
Höxter

Modellbahn:
Fleischmann 218

  

Rankpro.de




212 054 + 185 554 haben am 05. Juli 2009 wieder die Hauptstrecke und auch den Fahrdraht erreicht. 212 054 bringt den Zug an diesem Tag bis Lippstadt, wird dort abgekuppelt und anschließend allein über Altenbeken, Kassel zum Deuna Zementwerk nach Deuna fahren. In Lippstadt ist auch Dienstbeginn für den Lokführer der Ellok, der dort vermutlich zu diesem Zeitpunkt schon auf  "seine" 185 554 wartet. 

 

Am 1. Juli 1900 wurde die 15,3 km lange Strecke Geseke - Büren in Betrieb genommen. Entlang der Strecke, im Bereich von Geseke, siedelten sich verschiedene Zement und Kalkwerke an. Von ursprünglich 15 Zementwerken sind heute noch 3 in Betrieb. Ein weiteres, das Werk Westfalen, existiert heute noch als Ruine. Einige Werke existierten nur sehr kurz und sind längst wieder verschwunden. Als Beispiel sei das Werk Delta genannt. Bau 1928, 1929 in Konkurs gegangen an den Westdeutschen Zement Verband verkauft worden, wurde das Werk 1935 abgebrochen. Im Jahr 1935 entstand von der Gleisanschlußanlage des Fortuna Zementwerks ein 2,1 km langes Anschlußgleis zum Fliegerhorst, in der Nähe des Ortes Störmede. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gleis wieder zurückgebaut. Ein paar Relikte, z.B. ein Brückenwiderlager, sind heute noch vorhanden. Durch den Aufschwung der Zementindustrie wurde 1950, in der Nähe des heutigen Werks Milke, der Haltepunkt "Geseke Zementwerke" errichtet. Der Reisezugverkehr hatte auf dieser Strecke nur geringe Bedeutung. So gab es teilweise nur zwei oder 3 Zugpaare im Reisezugdienst. Zum Fahrplanwechsel, im Sommer 1952, wurde der Reisezugverkehr Geseke - Büren eingestellt. 1958 wurde zwischen Steinhausen und Büren auch der Güterverkehr eingestellt und die Strecke, in diesem Bereich, kurze Zeit später zurückgebaut. Von nun an dient die Reststrecke nur noch den Zementwerken und der Anschlußstelle Steinhausen, wo ein Kornhaus bedient wird. Aufgrund von 150 000 DM Reparaturkosten an einer Brücke, die einen Feldweg überspannte, wurde am 29. Mai 1988 der Streckenabschnitt Milke - Steinhausen stillgelegt. Eine Schienenbus Sonderfahrt konnte am 26. August 1989 noch einmal bis kurz vor die  Anschlußstelle Steinhausen fahren.1993 wurden Milke - Steinhausen abgebaut.  Seit 2004 werden von der Deutschen Bahn die Zementwerke nicht mehr bedient. Diese Aufgabe wird nun von Privatbahnen übernommen. Starzug der Strecke ist der Zementzug der Eisenbahngesellschaft Potsdam EGP Geseke - Neustrelitz. Da im Bahnhof Geseke und auch in der Ausweichanschlußstelle Geseke Süd inzwischen sämtliche Gütergleise gesperrt sind, kommt nun mit ES 64 U2 - 002 auch regelmäßig eine Ellok auf die nicht elektrifizierte Nebenbahn. Sie wird von der Diesellok der Baureihe 212 , die den Rangierdienst beim Dyckerhoff Zementwerk erledigt, mit auf die Nebenbahn genommen und verbringt das Wochenende oft auf einem Abstellgleis der Firma Dyckerhoff. Das Werk Milke wird meistens von der Westfälischen Almetalbahn WAB oder von der Westfälischen Landeseisenbahn WLE bedient.

 

Übersicht der Zementwerke im Streckenverlauf der Strecke Geseke - Milke ( - Steinhausen - Büren )

 

Um zu den einzelnen Betriebsstellen zu gelangen hier klicken:

 

 

 

Werk Gröne

Werk Kohle

Werk Fortuna

Werk Westfalen

 

 

 

 

Geseke - Steinhausen

Geseke

Anschlußstelle Anneliese Werk Elsa

Geseke Süd

Dyckerhoff Gleisanschlußanlage

Anschlußstelle Milke

Hp Geseke Zementwerke

Werk Monopol

Anschlußstelle Steinhausen