Tunnelseite

 

Oberbeisheimer Tunnel (Ramsfelder Tunnel

917 m lang, ex KBS 525 Malsfeld - Treysa

 

 

Das Nordportal des Oberbeisheimer Tunnels

. Von Anfang an war der Oberbeisheimer Tunnel ein Problemfall. Wegen der Struktur des Gebirges, war schon bei bei der Erarbeitung der Streckenentwürfe davon abgeraten worden, den Tunnel an dieser Stelle zu bauen. Da es sich bei dieser Strecke jedoch um einen Abschnitt der Kanonenbahn handelte, wurden die einmal gefassten Pläne, die Strecke durch diesen Berg zu führen, mit aller Hartnäckigkeit durchgesetzt. Ursprünglich bestand auch dieses Tunnelportal aus Bruchsteinen. Schon vor der Fertigstellung  kam es an beiden Enden zu Böschungsrutschungen. Daraufhin musste der Tunnel an beiden Seiten, um 4 Meter, in offener Bauweise verlängert werden. Aufgrund dieser Verlängerung tauschte der Oberbeisheimer Tunnel das eigentlich vorgesehene Bruchstein-Tunnelportal an der Nordseite, gegen das heute vorhandene Ziegelsteinportal.

Nach dem zweitem Weltkrieg waren umfangreiche Sanierungsarbeiten am Tunnel nötig. In der Tunnelmitte besteht der Berg aus Braunkohlenton , Sand und zerrütteten Gesteinsformationen. Um einen einigermaßen festen Zustand zu erhalten, wurde in der Mitte des Tunnels eine Betonröhre eingezogen. Dadurch war der Tunnel nur noch eingleisig nutzbar. Über diesen Bereich verläuft auch die Autobahn Kassel- Frankfurt (M) / Eisenach. Doch gelöst wurde das Problem auch mit der Betonröhre nicht. Nach der Stillegung des Streckenabschnittes  Oberbeisheim -  Homberg wurde das Tunnelstück über das die Autobahn verläuft, verfüllt.

 

Ein Teilstück des Tunnels wurde mit einer Betonröhre verstärkt, hier wird gerade die Schalung eingebaut.

 

Das Südportal