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ex KBS 249 Scherfede - Holzminden
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Technik:
Hydrodynamische Kraftübertragung
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Im Jahr 1996 bestellte die Norwegische Staatsbahn bei Mak Kiel 12 Loks der Baureihe Di 6. Diese Fahrzeuge sind eine Weiterentwicklung der Baureihe 240 ( DE 1024 ), die 1991 bei der DB als Versuchsloks im Einsatz war. Da es mit den Di 6 jedoch in Norwegen immer wieder Schwierigkeiten gab und  NSB die Fahrzeuge mehrmals von Mak nachbessern ließ, entschloß man sich 1999, die Loks zurück zu geben. Die Mak ist zwischenzeitlich vom SIEMENS Konzern übernommen worden, und so hatte Siemens fast "über Nacht" 12 Großdieselloks auf dem Hof stehen, für die nun Abnehmer gesucht wurden. Da es Siemens auf Anhieb nicht gelungen ist Käufer für die Loks zu finden, gründete man die Firma Siemens Dispolok und vermietete die Loks ( wie einen Mietwagen ) an verschiedene Eisenbahnverkehrsunternehmen.

ME 26-10 mit einem Bauzug in Warburg ( Westf ) am 07.09.2003

Zusammen mit dem Eurosprinter ( Prototyp 127 001 / ES 64 P ) und 2 Loks der Baureihe 152, entwickelte sich die SIEMENS Dispolok in kürzester Zeit zu einem erfolgreichen Unternehmen, das zur Zeit 60 Loks der Baureihe  ES 64 U2, ca. 50 Loks der Baureihe ES 64 F4 und 15 Lok  der Reihe ER 20, an verschiedene Eisenbahnverkehrsunternehmen vermietet.  Die 12 ME 26 und die beiden 152ger wurden inzwischen verkauft. 

Da Siemens im Laufe der Zeit feststellen mußte, dass durch die Vermietung von Loks einige Kunden die Anmietung dem Kauf vorzogen, entschloß sich Siemens, sich aus der Lokvermietung zurück zu ziehen und den Geschäftsbereich Dispolok zu verkaufen. Auch die ÖBB war an der Dispolok interessiert. Am Ende bekam jedoch die Mitsui Rail Capital Europe B.V. (MRCE) den Zuschlag und führte die ehemalige Siemens Dispolok unter dem Namen  dispolok GmbH weiter. Im Jahr 2008 wurde die dispolok in die eigene MRCE Lokvermietung intirgriert. Es entstand die MRCE-dispolok.


Nach Zusammenführung der SIEMENS Dispolok mit der MRCE, entstand mit der MRCE Dispolok der größte Lokvermieter Europas. Wie schon von MRCE bekannt, wird die schwarze Farbgebung der Loks nun Standart für das neue Unternehmen.

 

ES 64 U2 - 026 ist an 28.09.2008, im letztem Tageslicht, bei Einbeck - Salzderhelden mit DGS 94675 unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt haben von der Baureihe ES 64 U2 die Loks 001, 026 und 067 bereits die neue, schwarze Farbgebung.

 

Auch von der ES 64 F4 sind inzwischen einige Loks schwarz . ES 64 F4 - 011 ist für die CTL unterwegs, Olxheim 13.10.2008. Sie war die erste, schwarze ES 64 F4. Im Gegensatz zu ihren Schwestern, fehlt bei ihr noch das Lätzchen und der rote Balken, die für die Zulassung in Holland, bzw. Italien erforderlich sind.

 

Die erste, internationale Zugverbindung, ein Zug mit einer Mehrsystemlok bespannt und ohne Lokwechsel bis zum Zielbahnhof  gefahren, wurde 2006 mit dem Autozug Hamburg- Rejeka ( Kroazien ) verwirklicht. Die ES 64 F4 - 020 ( Version D ) wurde für diese Leistung von DB Autozug angemietet. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Deutsche Bahn, von der BR 189, nur Loks der Version A, B und B2 im Bestand.

 

ES 64 F4 - 028 mit DGS 89839 mit Hollandlätzchen und Italienbalken im aktuellen MRCE dispolok Dessin

 

E 189 095 wurde erst nachträglich zur Dispolok. Bestellt hat sie die Deutsche Bahn. Aus Kostengründen verkaufte die DB dann ihre Loks 189 090 bis 099, an den Lokvermieter MRCE. Kurze Zeit später kündigte die MRCE dann die Mietverträge, wegen Eigenbedarf der Loks. Die DB war die Loks los, und durch die Integration der Dispolok zur MRCE dispolok, gehören sie heute zu dem größten Lokvermieter. In VEOLIA Farbgebung ist E 189 095 am 15.04.2008 in Liebenau ( Bez. Kassel ) unterwegs, auf der Strecke Kassel - Warburg (Westf ) - Altenbeken.