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ex KBS 249 Scherfede Holzminden

 

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Technik:
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Größtes Bauwerk der Strecke ist die Weserbrücke zwischen Wehrden und Boffzen. Sie war schon kurz nach dem 2. Weltkrieg  wieder befahrbar. Der Stahlüberbau wurde beim Rückzug der deutschen Truppen gesprengt. Kurze Zeit später begannen die Reparaturarbeiten bzw. der Wiederaufbau. Während der erster Reparaturen traf die Brücke noch einmal eine Fliegerbombe, wobei einige Arbeiter getötet und der mittlere Brückenbogen auf dem Godelheimer "Festland"  zerstört wurde. Das ist auch heute noch gut zu erkennen, da dieser Bogen mit Beton, statt mit Bruchsteinen repariert  wurde. Deutsche Baufirmen und englische Pioniere haben die Brücke dann 1946 repariert und sofort zweigleisig wiederhergestellt.. Seit dem 1. September 1946 rollten hier wieder Züge über die Weser. Die Engländer hatten bei der Brücke einen Aufsichtsposten aufgebaut und kassierten für jede Achse, die über die Brücke rollte. Sie war der erste befahrbare Weserübergang zwischen Hann. Münden und Hameln. Auf diesem Bild erkennt man gut die Stahlträger, auf denen früher das zweite Streckengleis lag. Da die Weserbrücken bei Corvey und Wehrden noch nicht wiederaufgebaut waren, entstand kurz hinter Wehrden eine Verbindungskurve, die die Strecken Scherfede - Holzminden, mit der Strecke Ottbergen - Holzminden verband. Nun konnten, ohne in Wehrden die Fahrtrichtung zu wechseln, von Ottbergen kommende Züge, über den Abzweig Rehberg und Steinberg, Holzminden erreichen.  Die Wehrdener Eisenbahnbrücke ( Strecke Ottbergen - Northeim / Göttingen )  wurde wegen des großen Aufwands und wegen Stahlmangel nur eingleisig instandgesetzt und war ab 13.12.1948 wieder befahrbar. Die Corveyer Eisenbahnbrücke ( Strecke Altenbeken - Holzminden ) wurde 1954 eingleisig und 1957 wieder zweigleisig in Betrieb genommen.

Gesamtansicht der "Kennedy Bridge", leider ohne Zug, mit Fürstenberg im Hintergrund. 

Bis 1984 wurde diese Strecke als Hauptbahn betrieben. Auch hochwertige Reisezüge haben viele Jahre diese Strecke mit benutzt. Im Zweiten Weltkrieg hatte sie besonders im Umleiterverkehr besondere Bedeutung. Scherfede - Holzminden war in dieser Gegend die erste Strecke, die nach dem Wiederaufbau der Weserbrücke bei Fürstenberg, wieder in Betrieb war. Durch den Bau von Verbindungskurven bei Nörde und bei Wehrden (Weser), konnten auch Züge, von Ottbergen aus, über die Wehrdener Verbindungskurve, ohne umzusetzen, nach Holzminden fahren.  Nach Einstellung des Personenverkehrs am 02.06.1984 verblieben nur wenige Übergabezüge, die die Streckenabschnitte Holzminden - Beverungen und Scherfede - Borgholz bedienten. Im Jahre 1992 wurde der Gesamtverkehr Nörde - Holzminden eingestellt. Verblieben sind nur die 4 km Scherfede - Nörde, um eine Kartonfabrik zu bedienen. Diese Fahrten endeten im Jahre 2001, seitdem ruht der Betrieb.

Am 16.07.2002 wurde die Strecke, durch den Ausbau der Bundesstraße 241, zwischen Dalhausen und Borgholz unterbrochen, kurze Zeit später auch in Holzminden. Bei Umbauarbeiten, im Februar 2004, erwarb die Gemeinde Boffzen einen ca. 3 km langen Streckenabschnitt von der DB. Dieser Abschnitt wurde inzwischen abgebaut. In den folgenden Jahren wurde die Strecke an weiteren ehemaligen Bahnübergängen unterbrochen. Der Bahnhof Borgholz wurde fast vollständig abgebaut, um dem örtlichen Kornhaus einen Anbau zu ermöglichen. Bei allen Bebauungen, auf der ehemaligen Trasse, wurde jedoch der Platz für das Streckengleis, für eine später mögliche Reaktivierung, freigehalten.

Das ist der Stand der Dinge.

 

Hier einige Bilder von den Betriebsstellen der Strecke:

 

Scherfede

Anfang der 1990er Jahre ist die Altenbekener 332 009 mit einem Schiebewandwagen als Übergabe zur Firma Warburger Wellpappen nach Nörde unterwegs.

 

Kurz hinter Scherfede befindet sich dieser ortsbediente Schrankenposten. Nachdem  der ZUB die Schranken herunter gekurbelt hat, kann die im Bw Altenbeken beheimatete 332 009 die Fahrt Richtung Nörde fortsetzten. Durch die Bedienung der Schranken verlängert sich die Fahrzeit des Zuges enorm. Vor der Schranke halten, die Schranken herunter kurbeln, mit dem Zug den Bahnübergang überqueren, zurück zur Schranke laufen, Schranken öffnen und zurück zur Lok laufen. Auf der Rückfahrt das gleiche Spiel. Bis zum 2. Juni 1984 gab es hier einen Schrankenwärter und das Zugpersonal hatte mit der Bedienung der Schranken nichts zu tun. 

In der Gegenrichtung ist am 20.10.2001 796 690 + 996 309 + 796 802 als DGEG - Sonderfahrt unterwegs.

 

Nörde

Am 10.11.1997 hat die Kasseler 365 625, mit ihrer Übergabe Üg 67885, gerade den ehemaligen Haltepunkt Nörde erreicht. Sogar das Wartehäuschen steht noch, was wohl an der massiven Bauweise liegt. Die Wellblechunterstände wurden an der Strecke, nach Stillegung des Reisezugverkehrs bis auf eine Ausnahme, komplett entfernt Zwischen Unterstand und Lok ist schwach die Treppe ( Zugang zum Bahnsteig ) zu erkennen. Die Strecke Warburg - Altenbeken ( KBS 430 ) führt über die im Hintergrund sichtbare Brücke. Früher gab es auch dort Bahnsteige und Nörde war Umsteigebahnhof.

Von der Anschlußweiche bis zur Firma Warburger Wellpappen, wird der Zug von der Lok geschoben. Bei diesem Gleisanschluß handelt es sich um Reste der früheren Verbindungskurve zwischen der Strecke Scherfede - Holzminden und der Strecke Warburg (Westf ) - Altenbeken. Im Jahr 2001 kündigte die DB der Warburger Wellpappenfabrik  die Bedienung des Gleisanschlußes. Mit der Einstellung verlor die ex KBS 249 den Gesamtverkehr und wird planmäßig nicht mehr befahren.

 

Ende der 1980er Jahre erfolgte die Bedienung der Warburger Wellpappen Fabrik noch mit der Warburger Bahnhofsköf. An diesem Tag  hatte die in Altenbeken beheimatete 332 097-5, das Vorbild eines Roco Modells, hier Dienst. Kurze Zeit später kam dann die Baureihe 365, die wiederum von der Kasseler 294 abgelöst wurde.

 

Da es seit langem in Nörde keine Möglichkeit gibt, die Lok ans andere Ende des Zuges umzusetzen, muß die Rückfahrt bis Scherfede geschoben werden. Der Lokrangierführer hat sich einen guten Platz auf dem nun bis Scherfede vorauslaufendem Wagen gesucht und steuert die 365 625 mit der Funkfernsteuerung. Aus betrieblichen Gründen erfolgte die Rückfahrt am 10.11.1997 als Üg 67886.

 

Hp Enger

Von dieser Betriebsstelle ist noch kein Bildmaterial vorhanden.

 

Eissen

Im Mai 1989 waren die Eisenbahnfreunde Paderborn mit dem Museums VT 08 503... auf der Strecke Scherfede - Holzminden unterwegs. Bei den Fotohalten an der Strecke, sind fast alle Reiseteilnehmer mit dem Fotoapparat im ehemaligen Bahnhof unterwegs.

 

 

Bahnhof Borgholz

1982 ist 260 748 mit Rangierarbeiten in Borgholz beschäftigt.

 

998 901 mit N5977,  rechts die schon bekannte 260 748.

 

Am 15.05.1993 war 798 629 mit 998 172 und 998 880 als DZt 20830 auf der Strecke Scherfede - Holzminden unterwegs, und hat den ehemaligen Bahnhof Borgholz erreicht. Der zuletzt hier tätige Fahrdienstleiter, Erich Menke, hat zu diesem Ereignis, eine seiner früheren Dienstuniformen "angelegt" und dem Zugführer ( Schaffner ) einen Blumenstrauß überreicht. Nach kurzem Halt, wird die Fahrt der Eisenbahnfreunde Hönnetal, in Richtung Holzminden fortgesetzt.

 

 

Am 17.06.2001 gab es ein kleines Fest in Borgholz. Der hier sichtbare Schienenbussteuerwagen 998 889 ( Uerdingen 1961/67961 ) , gehörte damals zum Bestand des Bahnhofsmuseums. Hier wird er, mit Hilfe eines Schwerkleinwagens, im ehemaligem Bahnhofsbereich bewegt. Inzwischen wurde das Fahrzeug am das Industrie - Museum - Ennepetal verkauft und am 24.01.2011 mit einem Tieflader abtransportiert. 

 

Einige Jahre später ist vom Bahnhof Borgholz nicht viel geblieben. Ein ca. 100 m langer Gleisrest, vom früheren Streckengleis, ist noch übrig und wird vom Bahnhofsmuseum genutzt. Ansonsten sind Gleisanlagen, bis auf die Einfahrweiche aus Richtung Beverungen und ein paar Meter Gleisreste, komplett abgebaut. Das Bahnhofsmuseum kann aber auch weiterhin, nach Absprache, besichtigt werden. Heute im Jahr 2009 steht der Bahnhof Borgholz zum Verkauf.

 

Dalhausen ( Kreis Höxter )

Bildmaterial vom Bahnhof wird noch gesucht.

Unweit des früheren Bahnhofs Dalhausen (Kr Höxter) [später Haltepunkt] hat Manfred Alberding am 15.05.1993  798 629 + 998 172 + 998 880 abgelichtet. Da, wo im Hintergrund die Halle steht, befand sich der zuletzt bediente Bahnsteig des Hp Dalhausen (Kr Höxter).

 

 

Am 03.05.1994 hatte 332 184 die Aufgabe, in Scherfede nicht mehr benötigte Bahnsteigkanten zur Weiterverwendung nach Holzminden zu bringen. Hier, auf der Rückfahrt von Holzminden nach Scherfede, hat der Zug gerade den ehemaligen Posten 6 zwischen Dahlhausen und Borgholz erreicht. Mit der Umstellung auf vereinfachten Nebenbahnbetrieb im Sommer 1984 und der Herabsetzung der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h, hätte man auch den Abstand der Einschaltkontakte für die Bahnübergänge ändern müssen. Um Kosten zu sparen, entfielen sie zu diesem Zeitpunkt an den meisten zuggesteuerten Bahnübergängen. So mußte grundsätzlich  vor dem Bahnübergang angehalten werden und die Blinklichtanlage mit dem Schlüssel über die Hilfseinschalttaste eingeschaltet werden.

 

Zwischen Borgholz und Dalhausen war 1981 eine dreiteilige Schienenbusgarnitur unterwegs. Nur wenige Meter von hier befand sich die frühere Kreisgrenze zwischen dem Kreis Höxter und dem ehemaligen Kreis Warburg. 

 

 

Hp Biesberg

Der schon bekannte Sonderzug beim Fotohalt am ehemaligen Haltepunkt Biesberg. 

 

Hp Beverungen - Lindenstraße

216 093 passiert den Hp Beverungen - Lindenstraße mit ihrem E 2943 ohne Halt. Angelegt wurde die Station im Sommer 1955.  Gehalten haben hier die Schienenbusse der Baureihen 795 / 995, 798/998 und später die Akkumulatorentriebwagen der  Baureihe 515 / 815. Auch für das Beverunger Schulzentrum hatte dieser Haltepunkt Bedeutung. Die weit rechts stehenden Telegraphenmasten lassen noch deutlich erkennen, dass die Strecke einmal zweigleisig war.

 

 Beverungen

 

1982 gab es noch Nahverkehrszüge Holzminden - Beverungen, Holzminden - Borgholz. Der Hildesheimer Akkutriebwagen 515 502 ist als N 5983 in Beverungen angekommen, und sollte planmäßig um 13:10 Beverungen als N5982 wieder in Richtung Holzminden verlassen. Das Ausladen einiger Pakete, für einen örtlichen Busunternehmer, verzögert die Abfahrt um ein paar Minuten.  

 

Am 20. Mai 1984 legt 216 092 mit E 2942 Braunschweig - Köln im Bahnhof Beverungen einen kurzen Halt ein. Die Autotransportwagen auf Gleis 3, warten hier auf neue Transportaufgaben.

 

   

Sonderfahrt 1992 mit 216 168                                                   ...  und die alte Telegraphenleitung

        

 

Schulausflug des Beverunger Gymnasiums 1988 mit 218 902-5 und 218 274-9

 

Im Vergleich zu heute, waren im Sommer 1989 die Gleisanlagen der Strecke Scherfede - Holzminden noch gut erhalten. Heute ist der Bahnhofsbereich völlig zugewachsen. Ein Baum steht am anderen und selbst zu Fuß ist es schon fast unmöglich, überhaupt durchzukommen.

 

Das ehemalige Stellwerk Bs wurde nach dem Ausbau der Signaltechnik an eine Privatperson verkauft und so vor dem Abriss bewahrt. Kurz nach der Aufnahme dieses Fotos, wurde vor das Stellwerk ein Lagerschuppen gebaut und es wurden einige Umbauten an dem Bauwerk vorgenommen. U.a. wurde die Holzdecke, die dem Wärter damals als Fußboden diente, entfernt  bzw. das Gebäude innen entkernt.

 

Gegen Mittag des 27.09.2011 kam es zu einem Brand des ehemaligen Stellwerkgebäudes Bs, dem das Dach und der angebaute Lagerschuppen zum Opfer fielen. 

 

 

Hp Blankenau

Eine dreiteilige 998 / 798 Schienenbusgarnitur ist gerade in Blankenau abgefahren und beschleunigt Richtung Beverungen. Im Hintergrund ist die Weserbrücke der Strecke Ottbergen - Northein (Han) / Göttingen zu sehen.

 

     

ex Hp Blankenau                                                 kurz vor Wehrden (Weser)       

      Zu den letzen Fahrten zwischen Borgholz und Wehrden (Weser) gehörte dieser Einsatz eines Schwerkleinwagens. Kurz vor Wehrden stoppte ein umgestürzter Baum die Weiterfahrt. Es wurde die mitgeführte Motorsäge eingesetzt und weiter ging es in Richtung Wehrden (Weser).

 

Bahnhof Wehrden ( Weser)

                        

Der Inselbahnhof Wehrden entstand mit dem Bau der Strecke Ottbergen - Bodenfelde, die hier auf die schon bestehende Strecke Scherfede - Holzminden trifft. Seit der Inbetriebnahme wird Wehren zum Umsteigebahnhof zwischen den beiden Strecken.

           

216 066 ist mit E 2942 Braunschweig - Köln in Richtung Köln unterwegs, als sie Wehrden ( Weser ) erreicht.

 

Eine Kleinlok der Baureihe 323 ist als Übergabe Beverungen - Holzminden unterwegs. In den nächsten Tagen wird sie auch den einsamen G-Wagen, an der Rampe des Panda Kindermöbellagers, wieder abholen.

 

Ab 1982 wurden die Schienenbusse der Baureihe 798 / 998 durch Hildesheimer Akkumulatortriebwagen der Baureihe 515 ersetzt. 515 513 hat gerade Wehrden ( Weser ) verlassen und ist nach Holzminden unterwegs.

 

VT 08 503 bei der Einfahrt in den Bahnhof Wehrden (Weser). Das Gleis im Vordergrund gehört zur Strecke Ottbergen - Northeim (Han) / Göttingen.

 

Aufgrund der geringen Höchstgeschwindigkeit von Maximal 50 km/h, auf der seit Juni 1984 im vereinfachten Zugleitbetrieb betriebenen Strecke war es möglich, die Sonderfahrt der Eisenbahnfreunde Hönnetal mehrfach mit dem Auto einzuholen und den Zug zu fotografieren. Während im Bahnhof Wehrden (Weser) selbst noch das ehemalige Richtungsgleis Holzminden - Wehrden befahren wird, sieht man an dieser Stelle deutlich, dass hier das Gleis auf die rechte Seite des früheren Richtungsgleises Wehrden (Weser) - Holzminden verschwenkt wurde. Das kann auf der Strecke mehrfach beobachtet werden. Zum einen hat man so beim Rückbau des zweiten Streckengleises das verbliebene Gleis an den Hausbahnsteig gelegt. Zum anderen hat man teilweise wohl auch das besser erhaltenere Gleis weiter genutzt, und das Gleis im schlechteren Zustand zurück gebaut.

 

Haltepunkt Boffzen

Nachdem der Reisezughalt in Fürstenberg (Weser ) aufgegeben wurde, hielten auch die Eilzüge am Haltepunkt Boffzen. Für diese  Maßnahme wurde sogar der Bahnsteig verlängert, damit er für die E 2944 / 2943 lang genug war. Nach der Stillegung sind sogar die Bahnsteigkanten wieder verschwunden, die wohl noch für eine andere Betriebsstelle Verwendung fanden.

 

   

              April 1980                                                                  Februar 2004

 

Heute erinnert in Boffzen dieser Schienenbus ( Bauart VT 95 ), der jedoch nicht aus Beständen der Deutschen Bundesbahn stammt, an die ehemalige DB Strecke Scherfede - Holzminden. Gebaut wurde er 1952 von der Uerdinger Wagonfabrik, unter der Fabriknummer 57324, für die Wilhelmshavener Vorortbahn. Ab 1952 war er dort als VT 30 im Einsatz. Im Jahr 1962 wurde er an die Hümmlinger Kreisbahn verkauft, wo er als VT 2 im Einsatz war. 1971 wechselt er  zur EBOE (VT 3.12), die ihn 1976 an die Vorwohle-Emmerthaler Verkehrsbetriebe abgegeben haben. 1983 wurde er ausgemustert und bei Westerbrak als Gartenlaube bis zum Jahr 2004 genutzt. Im November 2004 konnte der Triebwagen von der Gemeinde Boffzen erworben werden und soll nun an die ehemalige Bundesbahnstrecke Scherfede - Holzminden erinnern. Die bis auf wenige Abweichungen baugleiche DB Baureihe 795, war in Bahnbetriebswerk Holzminden beheimatet und viele Jahre zwischen Holzminden und Scherfede unterwegs.

Einige Jahre später hat das Fahrzeug in Ottbergen eine neue Heimat gefunden.

 

 

Fürstenberg ( Weser ) 

Der Bahnhof Fürstenberg befand sich im Ortsteil von Boffzen. Mit der Verlängerung des Bahnsteigs, am Hp Boffzen, wurde der Eilzughalt von Fürstenberg zum Hp Boffzen verlegt und der Reisezughalt Fürstenberg aufgegeben. Der Bahnhof Fürstenberg wurde zur Ausweichanschlußstelle zurückgebaut und das Bahnhofspersonal abgezogen. Die Holzmindener Bahnhofsköf bediente weiterhin die Gleisanschlüsse der Firma Nölle & von Campe und der Georgshütte.

323 324, vom Bw Holzminden, rangiert in der Awanst Fürstenberg (Weser) die Wagen für den Gleisanschluß der Georgshütte. Links ist die Lagerhalle der Firma Nölle & von Campe zu sehen, ganz rechts das Streckengleis Scherfede - Holzminden.

 

Zur Bedienung der Georgshütte muß die Ortsdurchfahrt in Boffzen überquert werden. 

 

 

Hp Lüchtringen Steinkrug

Am 30.06.1978 war der Nahverkehr zwischen Holzminden und Scherfede noch fest in der Hand der Schienenbusse. 

 

Holzminden

Einfahrt in Holzminden, DZt 20830 der Eisenbahnfreude Hönntal legt die letzten Meter auf der ex KBS 249 bis zu Bf Holzminden zurück. Die Rückfahrt erfolgt über Ottbergen - Altenbeken.

 

Gleis 3, im Bahnhof Holzminden, war der Hausbahnsteig der Strecke Scherfede - Holzminden. Hier begannen und endeten die Nahverkehrstriebwagen  von und nach Scherfede, Schienenbusse der Baureihen 795 und in den letzten Jahren die Hildesheimer Akkutriebwagen der Baureihe 515. Mit der Inbetriebnahme des neuen, elektronischen Stellwerks in Göttingen, was auch für den Bahnhof Holzminden zuständig ist, änderten sich im Dezember 2008 die Nummerierungen der Gleise. Nun befindet sich Gleis 3 vor dem Empfangsgebäude und da, wo auf dem Bild der VT 08 503 zu sehen ist, ist heute Gleis 1

 

 

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